Wähle einen leichten Gang, lass die Trittfrequenz fließen und horche auf die gedämpften Geräusche im Wald. Ein Fuchs kreuzte einmal unmittelbar vor mir, blieb kurz stehen, blinzelte in das schwindende Licht und verschwand. Solche Momente erinnern, weshalb wir überhaupt losfahren, Kamera hin oder her.
Die Felswände nehmen das Restlicht auf, als wären sie selbst Quellen. Stelle die Belichtung leicht unter, damit die Konturen nicht ausbrennen, und nutze den zeitlosen Charme von Gegenlichtsilhouetten. Achte auf sicheren Stand, denn weiches Moos kann tückisch rutschig sein, besonders wenn der Tau früher fällt als gedacht.
Die kurvige Strecke nach unten bietet natürliche Führungslinien für Fotos und Gedächtnis. Brems dosiert, halte kurz an offenen Schneisen und gönn dir den letzten Blick zurück. Teile gern, welche Perspektive dich am meisten überrascht hat, und ob du lieber mit Tele oder Weitwinkel spielst, wenn Schatten länger werden.






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